Montag, 9. November 2015

Ode an die Frau

Wenn das Wort Gefühl nicht schon vergeben wär' ,
für Frauen würde es passen gar zu sehr.
Wenn Eines wichtig ist für diese Welt,
dann nicht Ruhm und Macht, kein Geld.
Weiblichkeit ist es, was Diese hier zusammenhält.

So wie ein Baum mit Wurzeln stark und fester Rind' ,
Verästelungen sich in tausend Trieben vergehen.
Trotzen sie jedem emotionalen Wind,
um ausgleichend alles in Harmonie zu sehen.

So wie Milliarden Körner im Seelenwüstensand,
kantig hart für sich allein.
Im Ganzen weich geschwungen bis zum Herzenrand,
sind sie Wanderdünen glättend, sanft und rein.

Gefühle wie ein Meer im Bersten, Schäumen,
verloren, verwirrt und auch ganz still.
Sie doch von der Wellen ankommen stets nur träumen,
der Ozeane weite Liebe ist ihr Ziel.

Wie tausend Sterne glitzernd leuchten,
tragen sie ihr Universum unterm Himmelszelt.
In Romantik ihre Lippen feuchten,
wenn Schnuppe funkelnd nieder fällt.

Ihre Augen einer Blumenwiese gleich,
so strahlend voller Farben reich.
Ganz tief darin kann ich erkennen,
wie Empfindungen um die Wette rennen.

Zärtlicher Finger die Haut verbrennt,
Hand, die mein Denken lenkt,
ihr Streicheln behutsam und auch wild,
mein Hunger, meine Sehnsucht wird gestillt.

Ich esse dich mit Genuss und saug ganz ohne Laut,
schmelzend zergehst du auf meiner Zunge.
Berühre lustvoll deine weiche Kurvenhaut,
füllst mit betörend' Düften meine Lunge.

Umschlinge deinen Körper erregt ganz fest,
dass ich vor Glück nicht müde werde.
Ich dank' dir Frau, wenn du mich lässt,
bist für mich das Beste hier auf dieser Erde.