Wenn das Wort Gefühl nicht schon vergeben wär' ,
für Frauen würde es passen gar zu sehr.
Wenn Eines wichtig ist für diese Welt,
dann nicht Ruhm und Macht, kein Geld.
Weiblichkeit ist es, was Diese hier zusammenhält.
So wie ein Baum mit Wurzeln stark und fester Rind' ,
Verästelungen sich in tausend Trieben vergehen.
Trotzen sie jedem emotionalen Wind,
um ausgleichend alles in Harmonie zu sehen.
So wie Milliarden Körner im Seelenwüstensand,
kantig hart für sich allein.
Im Ganzen weich geschwungen bis zum Herzenrand,
sind sie Wanderdünen glättend, sanft und rein.
Gefühle wie ein Meer im Bersten, Schäumen,
verloren, verwirrt und auch ganz still.
Sie doch von der Wellen ankommen stets nur träumen,
der Ozeane weite Liebe ist ihr Ziel.
Wie tausend Sterne glitzernd leuchten,
tragen sie ihr Universum unterm Himmelszelt.
In Romantik ihre Lippen feuchten,
wenn Schnuppe funkelnd nieder fällt.
Ihre Augen einer Blumenwiese gleich,
so strahlend voller Farben reich.
Ganz tief darin kann ich erkennen,
wie Empfindungen um die Wette rennen.
Zärtlicher Finger die Haut verbrennt,
Hand, die mein Denken lenkt,
ihr Streicheln behutsam und auch wild,
mein Hunger, meine Sehnsucht wird gestillt.
Ich esse dich mit Genuss und saug ganz ohne Laut,
schmelzend zergehst du auf meiner Zunge.
Berühre lustvoll deine weiche Kurvenhaut,
füllst mit betörend' Düften meine Lunge.
Umschlinge deinen Körper erregt ganz fest,
dass ich vor Glück nicht müde werde.
Ich dank' dir Frau, wenn du mich lässt,
bist für mich das Beste hier auf dieser Erde.
Montag, 9. November 2015
Sonntag, 18. Oktober 2015
Nebelgrau
Regenschleier küsst das Nebelgrau,
wenn ich draußen müde schau.
Die Natur in sanfter Stille,
mancher Blüte letzter Wille,
ist das Baden in den Tränen,
wasservollens Wolkengähnen.
Samten liegt das Regenkleid,
auf den Bäumen, Wiesen breit.
Deckt die Sträucher zu ganz zart,
hält sie feucht vorm Winterstart.
Sonne will mit Strahlen necken,
wird verhüllt vor dunklen Decken.
Triefend liegen braune Blätter,
frierend blank bei diesem Wetter,
auf dem Boden und es droht,
alljährlich der Fäulnistod.
Schweigend wissen Äste, Zweige,
Herbstoktober geht zur Neige.
Reiben schmiegsam sich im Tanz,
an der Tropfen Schimmerglanz.
Graues Wabern löst Kontur,
schlafen will nun die Natur.
Dumpfes Modern will nicht weichen,
graue Farbe wird nicht reichen.
Ach mein Liebchen, lass mich rein,
zu dunkel ist's zum Reden,
Zeit zum Kuscheln soll jetzt sein.
wenn ich draußen müde schau.
Die Natur in sanfter Stille,
mancher Blüte letzter Wille,
ist das Baden in den Tränen,
wasservollens Wolkengähnen.
Samten liegt das Regenkleid,
auf den Bäumen, Wiesen breit.
Deckt die Sträucher zu ganz zart,
hält sie feucht vorm Winterstart.
Sonne will mit Strahlen necken,
wird verhüllt vor dunklen Decken.
Triefend liegen braune Blätter,
frierend blank bei diesem Wetter,
auf dem Boden und es droht,
alljährlich der Fäulnistod.
Schweigend wissen Äste, Zweige,
Herbstoktober geht zur Neige.
Reiben schmiegsam sich im Tanz,
an der Tropfen Schimmerglanz.
Graues Wabern löst Kontur,
schlafen will nun die Natur.
Dumpfes Modern will nicht weichen,
graue Farbe wird nicht reichen.
Ach mein Liebchen, lass mich rein,
zu dunkel ist's zum Reden,
Zeit zum Kuscheln soll jetzt sein.
Dienstag, 13. Oktober 2015
Herbstwonnemonat
Golden bist du, Oktober mein.
Wärmst mich mit der Sonne Schmeicheln.
Schenkst mir Farben, süßen Wein,
auch der Wind will zausend streicheln.
Wildes Tanzen welker Blätter,
Rascheln, Knistern, Knacken leise.
Bist Gefühl und vorm Winter Retter,
zauberst Glück auf deine Weise.
Trunken malst du voller Lüste,
diese Welt, als gäbs kein Morgen.
Wenn ich doch den Pinsel wüsste,
der auch sonst betupft die Sorgen.
Jubel, Freude allerorten,
Erntedank im herbstlich Glanze.
Serotonin fließt in Worten,
fass Hormone an zum Tanze.
Die Natur mit sich im Reinen,
der Blätter Herzschlag bald verstummt.
Zugvögel die zum Abschied weinen,
und ein Bienchen Ende summt.
Komm Oktober nah an meine Brust,
schenk des Jahres letzte Kraft.
Zu atmen dich mit wohlig Lust,
kocht mir bebend Lebenssaft.
Wärmst mich mit der Sonne Schmeicheln.
Schenkst mir Farben, süßen Wein,
auch der Wind will zausend streicheln.
Wildes Tanzen welker Blätter,
Rascheln, Knistern, Knacken leise.
Bist Gefühl und vorm Winter Retter,
zauberst Glück auf deine Weise.
Trunken malst du voller Lüste,
diese Welt, als gäbs kein Morgen.
Wenn ich doch den Pinsel wüsste,
der auch sonst betupft die Sorgen.
Jubel, Freude allerorten,
Erntedank im herbstlich Glanze.
Serotonin fließt in Worten,
fass Hormone an zum Tanze.
Die Natur mit sich im Reinen,
der Blätter Herzschlag bald verstummt.
Zugvögel die zum Abschied weinen,
und ein Bienchen Ende summt.
Komm Oktober nah an meine Brust,
schenk des Jahres letzte Kraft.
Zu atmen dich mit wohlig Lust,
kocht mir bebend Lebenssaft.
Montag, 12. Oktober 2015
Herbstromantik
Ach wie hältst du dich mein Blättchen,
Rot und gelb und braun im Wind.
Siehst wie deine Ebenbilder,
Fort vom gleichen Stengel sind.
Legst dich in des Herbstens Kühle,
Die dich wohl umschlingen will.
Längst vorbei des Sommers Schwüle,
Und der Sonne samtenes Streicheln still.
Unsichtbar und doch ganz feine,
alter Weiber Fäden zart,
spinnen dir mit Hauche reine,
einen Halt, der noch gewahrt.
Schwerer Tau auf deinen schwachen
Fasern, die benetzet schimmern feucht,
Dass ein freudig strahlend Lachen,
Regenbogenfarben leucht.
Trägst das Jahr mit Würde welk,
Bis du sinkst mit Stolz hernieder.
Wind ach Wind im Baumgebälk,
Alle Jahre zwingst du's wieder.
Schweb, ich seh dein Taumeln wohl,
Noch ein Winken, Blättlein geh,
Machts mich doch im Herzen froh,
Weiß, dass ich dich wiederseh' .
Rot und gelb und braun im Wind.
Siehst wie deine Ebenbilder,
Fort vom gleichen Stengel sind.
Legst dich in des Herbstens Kühle,
Die dich wohl umschlingen will.
Längst vorbei des Sommers Schwüle,
Und der Sonne samtenes Streicheln still.
Unsichtbar und doch ganz feine,
alter Weiber Fäden zart,
spinnen dir mit Hauche reine,
einen Halt, der noch gewahrt.
Schwerer Tau auf deinen schwachen
Fasern, die benetzet schimmern feucht,
Dass ein freudig strahlend Lachen,
Regenbogenfarben leucht.
Trägst das Jahr mit Würde welk,
Bis du sinkst mit Stolz hernieder.
Wind ach Wind im Baumgebälk,
Alle Jahre zwingst du's wieder.
Schweb, ich seh dein Taumeln wohl,
Noch ein Winken, Blättlein geh,
Machts mich doch im Herzen froh,
Weiß, dass ich dich wiederseh' .
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