Regenschleier küsst das Nebelgrau,
wenn ich draußen müde schau.
Die Natur in sanfter Stille,
mancher Blüte letzter Wille,
ist das Baden in den Tränen,
wasservollens Wolkengähnen.
Samten liegt das Regenkleid,
auf den Bäumen, Wiesen breit.
Deckt die Sträucher zu ganz zart,
hält sie feucht vorm Winterstart.
Sonne will mit Strahlen necken,
wird verhüllt vor dunklen Decken.
Triefend liegen braune Blätter,
frierend blank bei diesem Wetter,
auf dem Boden und es droht,
alljährlich der Fäulnistod.
Schweigend wissen Äste, Zweige,
Herbstoktober geht zur Neige.
Reiben schmiegsam sich im Tanz,
an der Tropfen Schimmerglanz.
Graues Wabern löst Kontur,
schlafen will nun die Natur.
Dumpfes Modern will nicht weichen,
graue Farbe wird nicht reichen.
Ach mein Liebchen, lass mich rein,
zu dunkel ist's zum Reden,
Zeit zum Kuscheln soll jetzt sein.
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